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27.05.2012: Füchse Berlin 21:26 AG Kobenhavn

Hvidt zähmt die Füchse

Hvidt zähmt die Füchse

Füchse Berlin (GER) vs. AG Kobenhavn (DEN) 21:26 (9:13)
VELUX EHF FINAL4
3/4 Match

LANXESS arena, Cologne, Germany

Magnus Andersson hat das Duell der früheren österreichischen Männer-Nationaltrainer gegen seinen Vorgänger Dagur Sigurdsson gewonnen. Seine aktuelle Mannschaft AG Kopenhagen schlug Sigurdssons Füchse Berlin im Spiel um Platz 3 beim VELUX EHF FINAL4 mit 27:20 (13:9).

Zwei Weltklasse-Torhüter drückten dem Spiel – und speziell der ersten Hälfte – ihren Stempel auf. Kasper Hvidt (Kopenhagen) wehrte sensationelle 15 Würfe ab, Silvio Heinevetter brachte es immerhin auf zehn Paraden in 30 Minuten. Beim Abpfiff hatte Hvidt 23 Paraden auf seinem Konto, Heinevetter 19.

Aufgrund dieser herausragenden Torhüterleistungen blieb die Anzahl der Tore vor der Pause recht gering – und die erste Hälfte war wahrlich eine Achterbahnfahrt. Dank Hvidts Paraden lag Kopenhagen schnell 4:0 vorne, und es dauerte neun Minuten, bis die Füchse ihren ersten Treffer erzielt hatten.

Doch dann kippte das Spiel, Berlin traf fünfmal und lag plötzlich 5:4 vorne – ehe schließlich Kopenhagen wieder aufwachte, wieder die Kontrolle übernahm und sich bis zur Pause auf vier Tore absetzte- vor allem dank ihrer Gegenstoßtore.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Dänen den größeren Siegeswillen, spielten genauer und mit mehr Kraft, während Berlin ziemlich ausgebrannt wirkte. So setzte sich Kopenhagen nach 40 Minuten auf 18:12 ab, obwohl Heinevetter immer noch einen Sahnetag hatte.

Als man für die Vorentscheidung gesorgt hatte, nahm Kopenhagen das Tempo  aus dem Spiel, versuchte Berlin Sand in die Augen zu streuen, doch die Deutschen zeigten Moral und versuchten alles, wieder Oberhand zu gewinnen, schafften es aber nicht mehr Kopenhagen zu gefährden. Spätestens beim 24:20 von Mads Mensah Larsen war die Partie entscheiden.

Mit 98 Toren übernahm Mikkel Hansen nun die Spitze der Torjägerliste der VELUX EHF Champions League – ob er auch der beste Torschütze der Saison ist, steht aber erst fest, wenn das Finale mit Filip Jicha (Kiel, 88 Treffer) und Kiril Lazarov (Madrid, 92) über die Bühne ist.



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