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Klarer Sieg gegen ChekhovHombrados hält Bronzemedaille für Ciudad Real fest![]() Der überragende Torwart Jose Javier Hombrados war der Matchwinner für Ciudad Real im Spiel um Platz drei des ersten EHF FINAL4 in Köln. Seine 24 Paraden waren die Grundlage für den 36:28 (19:15)-Erfolg gegen den russischen Meister Medvedi Chekhov. Beste Torschützen waren Alberto Entrerrios (acht Tore für Ciudad) und Mikhail Chipurin (sechs Tore für Chekhov). Damit ist der EHF Champions League-Sieger der Jahre 2006, 2008und 2009 die erste Mannschaft überhaupt, die Champions-League-Bronze gewinnt, denn bisher wurden die Plätze drei und vier nicht ausgespielt. Die Medaillen wurden von EHF-Vizepräsident Jean Brihault und Jan Tuik (Chef der EHF-Wettkampf-Kommission) übergeben. Mit dieser Paarung schaffte es Chekhov in einer Saison gegen alle vier spanischen Teams anzutreten – Valladolid, Leon, Barcelona und Ciudad Real. Ciudad Real musste auf das verletzte Duo Gull und Evdokimov verzichten, Chekhov konnte hingegen in Bestbesetzung antreten. Beide Mannschaften waren bemüht, den Fans ein spektakuläres Spiel mit vielen und vor allem vielen sehenswerten Toren zu zeigen. In der Anfangsphase waren es vorrangig die beiden Außenspieler Luc Abalo (Ciudad Real) und Timur Dibirov (Chekhov), die mit artistischen Treffern glänzten. Beide Abwehrreihen hatten in der ersten Hälfte nicht ihren besten Tag erwischt, so dass die Fans 34 Tore in 30 Minuten sahen. Ciudad bestimmte die erste Hälfte dank stärkeren Individualisten in der Offensive sowie den zehn ersten Paraden von Torwart Jose Hombrados. Alle Spieler gingen ein hohes Tempo, obwohl ihnen die harten Halbfinals vom Vortag in den Knochen steckten. Die Spanier bauten ihre Führung von 7:3 (7.) auf 14:9 (22.) aus, ehe sich die Russen – auch dank der Paraden von Torwart Oleg Grams – steigerten. Näher als auf drei Tore kamen sie bis zum Wechsel aber nicht heran. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte war Hombrados dann nicht mehr zu überwinden, er wehrte in neun Minuten acht Würfe in Folge ab. In dieser Zeit setzte sich sein Verein auf den vorentscheidenden Zwischenstand von 24:17 ab. Jeder Fehler der Russen wurde mit einem Gegenstoßtreffer bestraft. Der Vorsprung hielt dann bis zum Ende, acht Minuten vor dem Abpfiff hieß es 32:24 – und die Zuschauer begannen damit den Bronzemedaillen-Gewinner mit der La Ola zu feiern, während die russischen „Bären“ mit zwei Niederlagen beim EHF FINAL4 die Heimreise antreten mussten. Text: Björn Pazen Statistik-Download: |
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