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Klarer 34:27-Sieg gegen ChekhovBarca im Finale!![]() Der FC Barcelona ist der erste Final-Teilnehmer des erstmals veranstalteten EHF FINAL4! Die Katalanen schlugen den russischen Meister Medvedi Chekhov mit 34:27 (17:11) und erreichten zum zehnten Mal in der Vereinsgeschichte ein CL-Finale. Rund 18.769 Zuschauer sahen einen echten Höhepunkt mit vielen sehenswerten Toren und einem verdienten Sieger. Beste Torschützen waren Juanin Garcia (8 für Barcelona) und Vasily Filippov (7für Chekhov). Barcelona hatte bereits die erste Hälfte klar dominiert. Während Chekhov fast nur mit Kraft spielte, zeigten Katalanen viel mehr Leichtigkeit. Vor allem die linke Angriffsseite von Barcelona spielte zudem äußert effektiv. Allen voran Linksaußen Juanin Garcia, der vor der Pause vier seiner insgesamt 8 Treffer erzielte. Der größte Vorteil des CL-Rekordsiegers waren allerdings die größeren und besseren Alternativen auf der Bank. Bei Chekhov stand die Abwehr zwar meist sicher, hatte aber Schwächen auf Außen und am Kreis. Individuell zeigte Siarhei Rutenka seine Klasse, während bei Chekhov vieles über Fillipov lief. Schon nach dem 4:1 (6.) setzte sich Barcelona immer weiter ab, selbst als Chekhov zwischenzeitlich den Rückstand auf 7:10 verkürzte. In der Schlussphase der ersten Hälfte legte Barca dann nochmals los und legte mit dem Pausenstand von 17:10 den Grundstein zum Einzug ins CL-Finale – auch weil Torwart Danijel Saric in den ersten 30 Minuten zwei Strafwürfe abwehrte. Am Anfang der zweiten Hälfte blieben die Hauptdarsteller die gleichen, aber Barca büßte seine Dominanz ein:Grams zeigte einige spektakuläre Paraden, Filippov traf weiter - und plötzlich hatten die Katalanen ihren Rhythmus verloren und vergaben einige Chancen – und der Zwischenstand war nur noch 17:20 (40.) und 20:22(42.). Chekhov begeisterte die Zuschauer mit herrlichen Kombinationen und Kempa-Toren. Die Russen standen kurz davor, dass Spiel zu kippen – aber dann kosteten drei Offensivfehler die gute Ausgangslage, da Barca diese mit drei Toren bestrafte – der Vorsprung betrug nach 46 Minuten wieder fünf Tore und Chekhovs Trainer Wladimir Maximov musste seine Auszeit nehmen. Und obwohl die Russen zwischenzeitlich die spektakuläreren Treffer erzielten, konnten sie dem Spiel keine entscheidende Wendung mehr geben. Vier Minuten vor dem Ende und dem Spielstand von 31:26 wurde dann Barcas Torwart-Legende David Barrufet eingewechselt, die Fans sangen schon „Finale, Final“. Text: Björn Pazen Statistik-Download: |
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